EU dreht den Spieß für Uber und Lieferando um
Das Ende der juristischen Grauzone?
Für Millionen Kuriere, Fahrer und Clickworker in Europa bricht ein neues Zeitalter an. Mit der EU-Plattformarbeitsrichtlinie (Richtlinie [EU] 2024/2831) greift Brüssel das fundamentale Geschäftsmodell der Gig-Economy an: die Auslagerung des unternehmerischen Risikos auf scheinselbstständige Auftragnehmer. Da die Frist für die nationale Umsetzung am 2. Dezember 2026 abläuft, läuft in Deutschland und den anderen Mitgliedstaaten aktuell der politische Countdown. Die App-Giganten stehen vor dem wohl größten juristischen Umbruch ihrer Unternehmensgeschichte.
Was die neuen Regeln für 2026 bedeuten:

Das System der Plattformökonomie
Der Kern des neuen Gesetzes: Die Beweislastumkehr
Schutz vor dem „Boss im Smartphone“
Aktueller Stand in Deutschland (Mitte 2026)
Fazit
Quellenangaben:
- Europäisches Parlament und Rat der EU: Richtlinie (EU) 2024/2831 zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Plattformarbeit.
- Deutscher Bundestag (2026): Aktuelle Drucksachen und Antworten der Bundesregierung (BMAS) zur Umsetzung der EU-Richtlinie in nationales Recht sowie Maßnahmen gegen Subunternehmerstrukturen.
- Bund-Verlag / Industrie- und Handelskammer (IHK): Fachpublikationen zu den rechtlichen und praktischen Auswirkungen der gesetzlichen Vermutung auf Unternehmen.
- Golem.de (Juni 2026): Analysen zur Transparenz algorithmischer Steuerungssysteme und den Auswirkungen der Beweislastumkehr auf Uber und Lieferando.
- Bildmaterial: https://www.dall-efree.com
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