Wie das geplante 6G-Netz den Mobilfunk in ein neues Zeitalter katapultiert
Während 5G-Netze weltweit noch weiter ausgebaut werden, arbeiten Industrie und Forschung bereits unter Hochdruck am Nachfolger. Auf dem Mobile World Congress 2026 und in den globalen Standardisierungsgremien wie der 3GPP nimmt 6G mittlerweile konkrete Formen an. Der neue Standard verspricht nicht nur gigantische Geschwindigkeiten bis in den Terabit-Bereich, sondern ein vollständig KI-gestütztes, nachhaltiges und hochpräzises Kommunikationsnetz.
Was 6G von seinen Vorgängern unterscheidet, wie der aktuelle Zeitplan aussieht und welche technischen Hürden noch zu nehmen sind, lesen Sie in unserem Überblick.

Was ist 6G und warum brauchen wir es?
„KI-Nativ“ und Nachhaltigkeit
Der Zeitplan: Wann kommt 6G?
Aus den Fehlern der 5G-Einführung hat die Industrie gelernt: 6G soll ab dem ersten Tag als vollständiges Standalone-Netz funktionieren, um die Fragmentierung zu vermeiden, die beim schrittweisen Übergang von 4G auf 5G (NSA zu SA) entstanden war.
Ausbau und Investitionen
Quellenangaben:
- Qualcomm / Connect (2026): Neuer Mobilfunkstandard: Qualcomm skizziert den Fahrplan für 6G, Präsentationen auf dem Mobile World Congress (MWC) 2026.
- Ericsson (2026): 6G – Follow the journey to the next generation networks, technologische Prognosen zu AI-Integration und Network Sensing.
- BMFTR (2026): Our path to 6G – 6G Research Roadmap 2025-2030, Strategiepapiere der Bundesregierung zur technologischen Souveränität in Europa.
- Spirent (2026): 2026 Trends in 5G & 6G: What a Year of Testing Reveals, Analyse der 3GPP Standardisierungsphasen.
- GSMA (2026): 6G Progress Report: Key Milestones and Insights.
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